Gelbe Blätter sind das häufigste Warnsignal bei Zimmerpflanzen. Meist steckt eine von wenigen Ursachen dahinter, und fast immer lässt sie sich beheben. So findest du heraus, was deiner Pflanze fehlt.
Erst prüfen: Welche Blätter sind gelb?
Einzelne gelbe Blätter ganz unten sind oft normal. Die Pflanze zieht alte Blätter ein und steckt die Kraft in neue Triebe. Werden aber viele oder junge Blätter gelb, stimmt etwas mit Wasser, Licht oder Nährstoffen nicht.
Die 7 häufigsten Ursachen
- Zu viel Wasser: der häufigste Grund. Die Erde ist dauerhaft nass, die Wurzeln bekommen keine Luft und faulen. Blätter werden gelb und weich. Lösung: Gießen pausieren, Wasser aus dem Übertopf kippen, bei fauligem Geruch umtopfen.
- Zu wenig Wasser: Blätter werden gelb, trocken und knusprig, die Erde löst sich vom Topfrand. Lösung: gründlich gießen oder den Ballen 15 Minuten in Wasser tauchen.
- Zu wenig Licht: besonders im Winter. Untere Blätter vergilben, neue bleiben klein. Lösung: näher ans Fenster stellen.
- Nährstoffmangel: Blätter hellen gleichmäßig auf, oft nach langer Zeit ohne Dünger oder Umtopfen. Lösung: in der Wachstumszeit regelmäßig düngen.
- Kälte und Zugluft: ein Platz am gekippten Fenster oder an einer kalten Scheibe. Lösung: wärmer und geschützter stellen.
- Standortwechsel: nach dem Kauf oder Umzug werfen viele Pflanzen ein paar Blätter ab. Lösung: Geduld, nicht ständig umstellen.
- Schädlinge: Spinnmilben oder Thripse saugen an den Blättern, die dann gesprenkelt gelb werden. Lösung: Blattunterseiten prüfen, Pflanze abduschen, isolieren.
Gelbe Blätter abschneiden?
Ein komplett gelbes Blatt wird nicht wieder grün. Du kannst es abschneiden oder warten, bis es sich leicht lösen lässt. Wichtiger ist, die Ursache zu beheben.
Mehr zum richtigen Gießen liest du in Zimmerpflanzen richtig gießen.
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